Fünfter Impuls

Grenzen überwinden

„Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt“

Da, wo ich mich nicht ausdrücken kann, fühl ich mich schnell hilflos und begrenzt. Es beginnt damit, dass ich mich selbst sortiert bekomme, mir klar mache: Wer oder was fehlt mir in meinem Leben? Lohnt es sich, mich selbst und meine inneren Grenzen zu erforschen und festzustellen, wo ich Grenzen für andere überwinde, statt für mich, weil ich denke, dass man es von mir erwartet? So eine Umzäunung hat den Vorteil: Ich kenne meinen Bereich. Oder meine es. Doch, dass er mich nicht schützt, sondern begrenzt, erfahre ich erst, wenn ich diesen Bereich verlasse. Ruth Cohn sagt: „Sag was mit dir ist, das ist ein echter Trick.“ Wenn man diesbezüglich in der Lage ist, seine Grenzen auszuweiten, in sein Inneres reinzuhören und es anderen mitzuteilen, ist das ein mächtiger Vertrauensbeweis.

© St. Josef Kamp-Lintfort 

Text: Klaus Bruns

Video, Schnitt & Gestaltung: Luca Rusch

Verfügbar ab:   
Montag, der 15. März

Weitere Impulse